Ich habe Hoffnung. Hoffnung auf ein normales und gutes leben. Ein Leben ohne die Magersucht. Ein Leben in dem ich gerne esse. Aber wenn ich zu Hause bin und mich im Spiegel sehe, dann ist diese Hoffnung so weit entfernt. So unwahrscheinlich. Ich bin von Samstagmorgen um 08:00 bis Sonntagabend 20:00 zu Hause. Ich darf mich frei portionieren, muss aber Protokoll führen, was ich wannwowie gegessen habe. Darf nicht abnehmen. Ich wollte entlassen werden. Ich konnte, aber ich bleibe noch. Gehe hoch auf Station 3. Die Offene. Wäre ich gegangen, wäre ich jede Woche gewogen werden und hätte einen scheiß Wiederaufnahmevertrag bekommen. Ein Kilo unterm Zielgewicht und ich kriegs in der Frist nicht wiedeer und es heißt ,schön dich wiederzusehen DRK,. Ich bleibe aber noch und danach weigere ich mich oder so. Ich weiß nicht. Ich bin so zerrissen. Ich will gesund werden. Nein ich liebe die Krankheit. Ich bin ein fettes Wahlross. Nein ich bin normal. Sogar dünner als andere. Ich bereue es erwischt worden zu sein. Nein es war nur richtig. Was soll ich nur tun? Was? Ich habe seit dem Versprechen nicht mehr geritzt.

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